Seminar Palliativmedizin
Freitag, 09. Oktober 2026 | 14:00 – 17:30 Uhr
HERAUSFORDERUNGEN IN DER LEBENSENDPHASE
14:00 – 14:10
Einführung ins Seminar & Moderation
Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Göppingen
Philipp Müller-Schwefe, Göppingen
14:10 – 14:30
Opioid-induzierte Obstipation – verstehen, erkennen, behandeln
N. N.
14:30 – 15:00
Individuelle Behandlungsoptionen durch galenische Innovationen der Medizinalcannabistherapie
N. N.
15:00 – 15:30
Cannabinoide in der Geriatrie? Weniger vom Richtigen ist mehr!
N. N.
15:30 – 16:00
Pause
16:00 – 16:45
Du bist nicht allein – psychosoziale Begleitung von Familien
N. N.
16:45 – 17:15
Die Entscheidungsfindung zur palliativen Sedierung bei existenziellem Leiden am Lebensende
N. N.
17:15 – 17:30
Abschließende Diskussion
Im Zentrum stehen Konzepte für eine einfühlsame Schmerz- und Palliativtherapie terminal Kranker sowie Strategien, wie die Herausforderungen und Belastungen der Versorgung multimorbider Patientinnen und Patienten mit Engagement und Freude gemeistert werden können.
Änderungen vorbehalten – gebührenfrei – Voranmeldung erforderlich!
Für die Fortbildung werden bei der LÄK BaWü 4 Fortbildungspunkte (FP) der Kategorie A beantragt.
14:00 – 14:10
Einführung ins Seminar & Moderation
Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Göppingen
Philipp Müller-Schwefe, Göppingen
14:10 – 14:30
Opioid-induzierte Obstipation verstehen – erkennen – behandeln
Michael A. Überall, Nürnberg
OIC: erkennen, behandeln, evaluieren – ein praxisnaher Algorithmus
Die opioidinduzierte Obstipation (OIC) gehört zu den häufigsten und belastendsten Nebenwirkungen einer Opioidtherapie – wird jedoch im klinischen Alltag häufig unzureichend diagnostiziert und therapiert.
Vorgestellt wird ein evidenzbasierter Algorithmus, der die rasche Diagnosestellung erleichtert und die Wirksamkeit der Therapie systematisch evaluierbar macht, um Patient:innen optimal zu versorgen.
14:30 – 15:00
Individuelle Behandlungsoptionen durch galenische Innovationen der Medizinalcannabistherapie
Philipp Müller-Schwefe, Göppingen
In der Palliativmedizin haben Cannabinoide ihren festen Stellenwert und sind aus der Versorgung unserer Patienten in der Lebensendphase nicht mehr weg zu denken. Gerade bei dieser Patientengruppe kann die Schmerz- und Symptomkinetik eine wesentliche Herausforderung darstellen, welcher wir, u. a. auch mit entsprechender Galenik, begegnen können. Diese Möglichkeiten sowie die damit einhergehenden Herausforderungen möchte ich mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Seminars beleuchten.
15:00 – 15:30
Cannabinoide in der Geriatrie? Weniger vom Richtigen ist mehr!
Michael A. Überall, Nürnberg
Cannabistherapie im Alter: Chancen mit CBD-dominanten Vollspektrumextrakten (THC:CBD = 1 : 2)
Aktuelle Real-World-Evidenz zeigt, dass diese Kombination bei älteren Patient:innen eine bessere Verträglichkeit und höhere therapeutische Wirksamkeit bietet als reine THC-Präparate.
Der Vortrag liefert praxisrelevante Empfehlungen, um Cannabinoidtherapien sicher und gezielt im geriatrischen Kontext einzusetzen.
15:30 – 16:00
Pause
16:00 – 16:45
Du bist nicht allein – psychosoziale Begleitung von Familien
Silvia Maurer, Oberotterbach
Die Diagnose „Krebs“ verändert das Leben von Betroffenen und Angehörigen grundlegend. Der Vortrag zeigt, wie Familien mit Ängsten, Hilflosigkeit und Rollenveränderungen umgehen können, und bietet praxisnahe Unterstützung – insbesondere für den Umgang mit Kindern.
16:45 – 17:15
Entscheidungsfindung zur palliativen Sedierung bei existenziellem Leiden am Lebensende
Dana Hagmann, Göppingen
Im Fokus stehen Wahrnehmung und Bewertung existenziellen Leidens durch Pflegefachpersonen in einem stationären Erwachsenenhospiz – sowie deren Überlegungen, die in die Entscheidungsprozesse zur palliativen Sedierung einfließen.
17:15 – 17:30

